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Wofür wir stehen!
Wir
fordern und fördern eine tolerante, friedliche Zivil-Gesellschaft. Vielfalt
wird nur entwickelt und erhalten durch Wertschätzung und
Selbstbestimmung der kleinen Zellen in unserer Gesellschaft -
also der Familien, der Städte und Gemeinden. Wo Menschen
Traditionen pflegen und doch offen für Neues sind, dort herrscht
und entsteht Vielfalt. Diese Regionalität wollen wir
fördern! Die Erhaltung unserer heimatlichen Kulturen ist uns
wichtig; einen "kulturellen Einheitsbrei" in
Sprache, Bildung, Kunst oder Sport lehnen wir ab.
Staatsbilanzen und Gesetze sollen nicht nur Experten verstehen. Wir
meinen: Einen mündigen Volk muss man nichts
verheimlichen! Offenheit erzeugt Kontrolle und Sicherheit ohne
staatlichen Druck! Offenheit ist auch Voraussetzung für Harmonie
als Grundbedingung für Hilfs-
und Leistungsbereitschaft. Das leben wir vor!
Die Staatsverschuldung
ist massiv zu reduzieren. Wir streben
ausgeglichene Staatshaushalte an. Zins und Schuldentilgung begrenzen
die Handlungsfähigkeit unseres Staates und bergen
unkalkulierbare Folgen für nachfolgende Generationen.
Bürger und Unternehmen sollen sich mit
ihrem Staats- und Steuersystem
wieder identifizieren und Ausgaben des Staates als Teil
"ihrer" Ausgaben begreifen.
Wir fordern radikale Änderungen im Steuer- und Sozialsystem. Es soll
umfassend, klar, gerecht und leicht kontrollierbar sein. Sinn und Verwendung der
Steuermittel müssen nachvollziehbar aufgebaut sein.
Der Staat
muss das verlorene Vertrauen der Bevölkerung wieder zurück
gewinnen. Entscheidungen staatlicher Entscheidungsträger sind öffentlich
zu begründen und bei offensichtlicher Verschwendung sollen sie
dafür zur Verantwortung gezogen werden. Dazu bedarf es öffentlicher
Kontrollinstanzen wie
Rechnungshöfe usw..
Wir
haben die
Chance, die Einmaligkeit von Europa zu nutzen: Unsere
Generation muss Europa zum Vorbild für die
friedliche Entwicklung einer humanistischen Gesellschaft machen.
Die Bürger-
und Zivilgesellschaft schafft und verwaltet darin ihre demokratische
Struktur eigenverantwortlich. Damit entsteht gegenseitige Achtung und
Raum für mehr Mitmenschlichkeit.
Krieg darf kein Mittel der Politik sein.
Wir fühlen uns weder von Nachbarn noch fernen Ländern
bedroht. Es gilt den
Frieden zu erhalten und Konflikte ohne militärische Mittel zu lösen.
Deshalb streben wir den weltweiten Verzicht und die
Beseitigung von ABC-Waffen an, da diese den Charakter von
potenziellen Angriffswaffen besitzen.
Im Hinblick auf ein geeintes Europa stehen wir für
eine gemeinsame europäische Außen- und Verteidigungs- Politik.
Wir
befürworten eine reine Verteidigungsarmee, die im Ausland nur zur
Sicherung humanitärer Dienste oder nach Absprache mit
den Vereinten Nationen tätig werden darf.
Für scheinbar einfache Dinge des täglichen Lebens
ist in Jahrzehnten ein unverständlicher Wust an Verordnungen und Gesetzen
entstanden. Wir äußern uns klar,
offen und verständlich. Juristen und Beamte sind in den Parlamenten eindeutig überrepräsentiert. Doch
sie verstricken sich immer mehr in ihr babylonisches Kauderwelsch, das kein normaler Bürger mehr versteht.
Ja, wir haben uns hohe Ziele gesteckt:
...denn wir denken und handeln
langfristig!
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